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Unglücklicher Weiſe ſteht dieſes nicht auf unſerer Stirne geſchrieben.“
Theophilus begann hierauf von Neuem in den Speiſeſälen zu ſeufzen oder den Damen auf den Spaziergängen nachzugehen. Aber die Zeit verſtrich, jene unbarmherzig alternde Zeit, welche weder den Reichen noch den Armen, w weder die Fürſten noch die Bettler, weder die Vornehmen noch die Thoren an⸗ hört, welche gegen die Bitten der Schönheit, gegen die Thränen der Greiſe, gegen die Anmuth der Kind⸗ heit taub iſt! Bei all dem iſt es ein großes Glück, daß ſie für Jedermann ohne Unterſchied unerbittlich iſt; denn wenn ſie einige Perſonen begünſtigt hätte,
ſo würde man zu glauben veranlaßt, daß ſie dieſen Vorzug nicht wirklich verdient hätten. Man hätte gegen ſie Ränke geſchmiedet, wie dieß gegen Alles, was mächtig iſt, ſtattfindet. So hatte denn Herr Girardiere ſein vierzigſtes
Jahr erreicht, ſogar überſchritten; er war ſchon bei⸗ nahe fünfzig, allein ſeine gute alte Mutter, deren Kopf zitterte und die ſelbſt mit der Brille wenig mehr ſah, ſagte fortwährend zu ihm:„Benutze Deine Jugend, mein Söhnchen, ergötze Dich nur!... Aus⸗ gelaſſener!.. allein komm' nicht zu ſpät nach Hauſe!⸗ Girardiére hingegen merkte wohl, daß es ſich mit ſeiner Jugend wie mit ſeinen Haaren verhalte, die ihm herausgingen und nicht mehr wuchſen, wodurch er bald einen Kahlkopf bekam, unerachtet er beim Kämmen die hinteren Locken ſorgfältig nach vornen
und jene auf beiden Seiten nach der Stirne hin⸗
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