Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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45 ſchaffener Herr hat mir ein prächtiges Ameublement von Mahagoniholz angeboten, deſſen Annahme ich für meine Pflicht halte; ich bitte Sie nun, ſich nicht mehr in meinem Hauſe zu zeigen, noch mit mir zu reden, wenn Sie mir etwa begegnen ſollten, weil dieß mir ſonſt eine Blöße geben könnte.

Es iſt ſehr unangenehm, dergleichen Briefe zu erhalten, beſonders wenn man ſich über das Gefühl, das man einflößte, täuſchte. Girardieère ballte den Brief zornig in ſeinen Händen zuſammen und warf ihn zu Boden, indem er murmelte:Beim Henker, ſie hat eben ſo wohl daran gethan, dieß mir zu ſchreiben; ich konnte ſie nicht mehr ausſtehen, ich habe ſie ſogar nie geliebt... morgen hätte ich vielleicht mit ihr gebrochen, ſie erſpart mir dieſe Mühen... Filziges Frauenzimmer!... eigennütziges Herz!... ſie gibt mich auf, weil man ihr ein Hausgeräthe von Mahagoniholz verehrt, und ich ihr bloß eines von Nußbaumholz geben wollte. Ach! pfui, pfui!... da iſt keine Liebe; das iſt nicht das Gefühl, welches ich einzuflößen wünſche und von dem ich träume, ſeit⸗ dem ich ein Herz und das Alter der Vernunft habe ... Ich will nichts mehr von dieſen feilen Frauen⸗ zimmern! nein, ich will nichts mehr von ihnen!... Wie meine Mutter ſagt, bin ich geſchaffen, um Lei⸗ denſchaften einzuſtößen, um Köpfe zu verdrehen... O, wenn ein Frauenzimmer wüßte, in welchem Maße mein Herz von Liebe erfüllt iſt, es würde zu mir ſagen:Du biſt das Ideal des Menſchen! das Vor⸗ bild der Liebe! und würde mir ſeine Arme öffnen.