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Maria oder die Tochter des Unglüks : Etwas mehr als Roman / Aus dem Französischen von dem Verfasser von Friedrich
Entstehung
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4 Wiel theurer Sohn, du ſollteſt mich beſſer kennen! Ich ſollte dich haſſen? Ich, dei⸗

ich zu op⸗ fern? Mit Frenden wuͤrde ich es thun. Ich ſprach noch, als Maria mit ihrem Gatten ins Zimmer trat. Sie lief zu dem

umarmte ihn heftig, und Dormond ergriff ſeine Haͤnde. Keiner

ſer ſchrecklichen, traurigen Stille. Nach den

erſten Gefuͤhlen der ſchmerzlichen Ruͤhrung L wandte ſich mein Sohn zu Marien, und ſag te: Laß ab, meine Tochter, laß ab von deinen Thraͤnen; du biſt es dir ſelbſt, deinem Gatten und der Frucht, die du unter deinem Herzen traͤgſt, ſchuldig, deinen Schmerz zu

maͤßigen. Ich werde freilich.. bald ſterben.

A ber ich laſſe dich in den Armen deines ehrwuͤr⸗ digen Großvaters der dich aufnahm, ehe er

e dir bleibt noch ein wuͤrdiger Gat⸗ 4

eine hohſte Liebe verdient, denn er