Zufriedenheit, mit Gluͤckſeligkeit haͤtte kroͤnen
ſollen. Verlaſſen Sie meine Tochter nicht— ſie verdient Ihre Liebe. Moͤchte ſie Ihnen mit ihrem Gemal die Stelle eines Sohnes erſetzen, der Sie immer geliebt, immer geachtet, der mit⸗ ten unter ſeinen groͤßten Verirrungen— ach! er mußte nur zu ſchwer dafuͤr buͤßen— nie vergeſſen hat, was er der Ehre ſchuldig war. Fluchen Sie ja meinem Andenken nicht. Sa⸗ gen Sie, daß Sie mir vergeben: dieſer Troſt — der letzte und einzige, den Sie mir geben koͤnnen, wird meinen Schmerz uͤber unſere Trennung verſuͤßen.“
Er nahm meine Haͤnde bei dieſen Worten, und brachte ſie an ſeine gluͤhenden Lippen— heiße Thraͤnen troͤpfelten darauf herab. Laute Seufzer erſtickten meine Worte. Ich ſchloß ihn heftig in meine Arme— mein Sohn fuͤhl⸗ te, wie ſehr ich geruͤhrt war.„Ja, ich ſehe es, mein Vater, rief er ſchnell, daß Sie mir verzeihen. Ich ſcheide zufrieden.“ Meine Ruͤhrung ergoß ſich in neuen Wallungen, ich rief meine Kraͤfte zuſammen, und ſagte:


