Druckschrift 
Maria oder die Tochter des Unglüks : Etwas mehr als Roman / Aus dem Französischen von dem Verfasser von Friedrich
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ten. Frau von Ponty verſprach, daß ſie ihre moͤglichſte Behutſamkeit bei dieſer Ent⸗ deckung anwenden wollte.

Unverzuͤglich eilte ich nach dem Zimmer mei⸗ nes Sohnes, deſſen Zuſtand wirklich ſo erbaͤrm⸗ lich war, daß ich erſchrak. Erſt vor zwoͤlf Stunden war ich noch bei ihm geweſen, und fand ihn jetzt faſt gar nicht mehr kennbar. Er bat mich, daß ich mich an ſein Bette ſetzen nochte, faßte meine Hand, und ſagte mit ei⸗

ruhigen, heitern Miene:Meine letzten Angenblicke ſind nahe. Ich habe die Gerechtig⸗ keit der Vorſicht immer verehrt, ach, ſie ent⸗ eeißt mich der Welt zu einer Zeit, wo ich ein Gluͤck haͤtte genieſſen koͤnnen, nach dem ich ſo lange geſtrebt habe. Aber ich nehme den Troſt mit, in Ihren Armen und im Hafen der Ruhe u ſterben. Die Verfolgungen haben doch fuͤr mich aufgehoͤrt. Nur eins ſchmerzt mich auf 3 meinem T Todbette daß ich, ich allein die 4 Urſache Il rer langen Leiden geweſen bin. O aerzeihen ie, thenren Vater, verzeihen Sie

-