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Schwachheit zerſtoͤhrte ſie wieder, und ließ uns ſein nahes Ende vermuthen. Der Himmel ver⸗ ſagte ihm das Gluͤck, das Kind ſeiner Tochter zu ſehen. Fran von Ponty, die ihm ſehr ergeben war, und ſein ganzes Vertrauen be⸗ ſaß, wich nicht von ſeiner Seite.
Wider ihre Gewohnheit kam ſie einſt des Morgens fruͤhe zu mir, und ihre erſchrockenen Mienen erſchuͤtterten mich maͤchtig. Sie be⸗ merkte dieſe Regungen.—„Ach, ſagte ſie, ich bringe Ihnen eine traurige Botſchaft. Sie ſind ein Philoſoph, rufen Sie Ihre Vernunft zu Huͤlfe. Ihr Sohn wird kaum dieſen Taguͤber⸗ leben, und verlangt Sie noch einmal zu ſprechen. Ich eile, ſeinen letzten Willen zu erfuͤllen. Der Zuſtand Ihrer Tochter macht es nothwendig, daß wir die groͤßte Vorſicht anwenden, um ihr dieſe ungluͤckliche Nachricht zu hinterbringen.“
Ich dankte der Frau von Ponty fuͤr ihre Vorſicht, und erſuchte ſie, daß ſie ſelbſt dieß mißliche Geſchaͤft uͤbernehmen moͤchte. Ich kannte das gefuͤhlvolle Herz meiner Groß⸗ tochter, und hatte ſchlimme Folgen zu fuͤrch⸗


