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Maria oder die Tochter des Unglüks : Etwas mehr als Roman / Aus dem Französischen von dem Verfasser von Friedrich
Entstehung
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294 ter waren. Sie beſaß die ſchaͤtzbare Kunſt, ſich beliebt zu machen, in einem ſehr hohen Grade. Ich ſelbſt fuͤhlte die Laſt meiner Jahre beinahe taͤglich abnehmen, und machte in der Heiter⸗ keit des Geiſtes ſolche Fortſchritte, daß ich den boͤſen Menſchen, wegen der guten vergab. Mein ungluͤcklicher Sohn war der einzige, der dieſe Freuden nicht theilte. Doch ſtoͤhrte er unſere Zufriedenheit nicht. Er ſuchte uns ſei⸗ nen wahren Zuſtand immer zu verbergen, ſo ſiicchtbar er ſich auch von einer ſtillen nagenden Schwermuth abgezehrt ſah. Mein wachſames Auge entdeckte dieſe Mattigkeit und taͤgliche Abnahme ſeiner Kraͤfte gar wohl, und mußte füͤrchten, daß ſeine Geſundheit endlich unter⸗ liegen wuͤrde ein Kummer, der nur zu gegruͤn⸗ det war, und allein meine Freuden vergaͤllte. unſer Gluͤck wurde durch die Nachricht von Mariens Schwangerſchaft vergroͤßert. In un⸗ ſerm ganzen Hauſe war allgemeine Freude dar⸗ uͤber; mein Sohn ſelbſt nahm daran Theil. S⁰. raͤfte ſchienen ſich wieder zu erholen, und ich faßte die beſten Hoffnungen. Einanene