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Maria oder die Tochter des Unglüks : Etwas mehr als Roman / Aus dem Französischen von dem Verfasser von Friedrich
Entstehung
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ihre muͤtterlichen Sorgen bei Mariens Erziehung annehmen wird. Ich wuͤrde mehr geben, wenn ich mehr koͤnnte; aber

fuͤr eine Wittwe mag es beſſer als nichts ſeyn. Ich empfehle ſie Ihrer Großmuth. Leben Sie wohl, Herr Baron, trennen Sie Sich nie von Marien; ich wage es, Ihnen eine Pflicht daraus zu machen. So lange ſie bei Ihnen iſt, werde ich tau⸗ ſend Sorgen weniger auf dem Herzen haben. Dieſer Brief enthielt noch ein Billet an Marien, folgenden Inhalts: Meine theure, meine vielgeliebte Ma⸗ » rie! Nur einmal hatte ich die Freude, Sie an meine Bruſt zu drüͤcken; ach! es wird auch das letztemal geweſen ſeyn ... eine traurige niederſchlagende Aus⸗ ſicht! Denken Sie an eine zaͤrtliche Mut⸗ ter, welche nur lebt, um Sie zu lieben. Ich bitte Sie um Ihr Bildniß, und eine Locke von Ihren Haaren. Beides