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Maria oder die Tochter des Unglüks : Etwas mehr als Roman / Aus dem Französischen von dem Verfasser von Friedrich
Entstehung
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an mich, den er von einem Correſpondenten aus Genua erhalten hatte. Dormond eilte mit dieſem Briefe zu mir; mit einer J Miſchung von Neugier und Angſt erbrach ich ihn, und las folgende Worte: Herr Baron, eine ewig unerſteigliche Kluft hat ſich zwiſchen meiner theuren Maria und mir aufgethuͤrmt; das barba⸗ riſche Schickſal hat uns wahrſcheinlich auf immer getrennt. Aber ich trage das Bild meiner Tochter im Herzen; ich wer⸗ de ſie nie vergeſſen. Ich ſchicke Ihnen hier zugleich einen Wechſel auf zehntau⸗ ſend Dukaten, die ich Ihnen zur Aus⸗ ſiener Mariens vermache. Sie werden auch daruͤber mit vaͤterlicher Zaͤrtlichkeit wachen; ich darf es Ihnen nicht erſt em⸗

pfehlen. Ja wohl, das gute Maͤdchen hat viele Anſpruͤche auf Ihre Liebe. Hiebei werden Sie noch einen zweiten

Wechſel von tanſend Dukaten fuͤr die Frau von Ponty finden, die ſie als einen geringen Beweis meiner Dankbarkeit