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die verwegenſten und thätigſten von den Dehli Khans, die ihm aus Rückſicht für den Ruf ſeines Vaters gern folgten. Arslan Gherrei führte eine dritte Abtheilung von den tapferſten Kriegern, denen ſich Ivan als Frei⸗ williger anſchließen wollte, als er einſtimmig zum Führer der vierten Bande erwählt wurde. Einige wenige waren zu dem weniger ruhmvollen aber nothwendigen Dienſt der Bewachung der Pferde und derjenigen Waffen, welche bei Seite gelegt worden waren, beſtimmt; der Reſt unter Achmet Beg bildete einen Cordon um das Fort, um den Feind am Entweichen zu verhindern.
Die Wachen, die zur Beobachtung des Schiffs aus⸗ geſchickt worden waren, brachten die Nachricht, daß es ſoeben in der Bai angekommen ſey, und daß Truppen ausgeſchifft worden ſeyen; dieß ſchwächte jedoch den Eifer der Bergbewohner nicht; Ivan war in großer Unruhe, die Execution könnte an ſeinem Freunde voll⸗ zogen werden, ehe ſie das Fort angreifen konnten.
Die Nacht war ſchon weit vorgerückt bis alle Vor⸗ bereitungen getroffen waren; und auf ein vom Anführer gegebenes Zeichen rückte die Armee vorſichtig und unter tiefem Schweigen gegen das Fort an. Ein Sturm ent⸗ lud ſich nun mit ſchrecklicher Wuth über ihren Köpfen, und der Hadji ſchlug vor, ſich nicht länger zu verweilen (da man ihre Fußtritte wegen des Sturmes nicht hören werde) und ſogleich den Sturm zu unternehmen. Der Plan wurde jedoch auf den Rath des Achmet Beg nicht ausgeführt.
Bleibe, mein Bruder,“ ſagte dieſer;„obgleich der Feind das Geräuſch unſerer Fußtritte nicht hört, ſo würden die leuchtenden Blitze unſere Ankunft verrathen. Und als ſie an den Saum des Waldes in die Nähe des Sees kamen, und das Fort vor Augen hatten, fügte er bei:„Sehe die glänzenden Bajonette der Schildwachen auf ihren Poſten. Warte, bis ſte des Sturmes über⸗
druſſig werden, und dann vielleicht unter ihren Mauern


