Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1846)
Entstehung
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ſich erweichen, mir die Erlaubniß zu geben, daß ich Sie begleite.

3Es kann nicht ſeyn, entgegnete Ivan ſchmeichelnd. Ich zweifle nicht an Deinem Muthe, ſo wenig als daran, daß Du eines Tages ein tapferer Krieger werden wirſt; Dein Arm hat aber jetzt noch nicht die hinlängliche Kraft, um mit Männern zu kämpfen. Wenn ich ver⸗ wundet werde, wird mich Javis pflegen; und wenn ich falle, wird Dir der Himmel gewiß einen anderen Beſchützer geben.

Wenn Sie fallen habe ich den Schutz des Himmels auf dieſer Welt nicht nöthig, erwiederte der Page mit einem verzweifelnden Blicke.

Du ſprichſt ſonderbar, Knabe, ſagte Ivan.Ich dachte blos an Deine Wohlfahrt.

Während er ſprach ritt Arslan Gherrei herbei.

Uzden, ſagte Ivan, indem er ſich an ihn wandte, (denn da es gebräuchlich iſt, eine Perſon nur bei ihrem Titel anzureden, ſo wußte Ivan den Namen des Häupt⸗ lings noch nicht)ich habe einen ergebenen Pagen, der mir aus fernen Landen gefolgt iſt, und ich möchte ihn nicht gern den Gefahren des Kriegslebens ausſetzen, ob⸗ gleich er mich fortwährend um die Erlaubniß bittet, mich begleiten zu dürfen. Ich möchte ihn ſicher wiſſen; wenn ich falle, würden Sie mir die Gunſt erweiſen, ſein Be⸗ ſchützer zu ſeyn? 3

Ich werde alles thun, was ſie verlangen, mein edler Freund, antwortete der Häuptling. Ich will ihn, wenn Sie es wünſchen, bei meiner Tochter unterbringen.

Er könnte keine beſſere, gütigere Gebieterin haben, antwortete Ivan, der Conrin bat, ihm zu folgen, und mit dem Häuptlinge an den Ort zurückkehrte, wo die Frauen immer noch ſtanden.

Ich bin wieder zurückgekehrt, Fräulein, ſagte Jvan, indem er ſich gegen Ina wandte,um Ihnen einen Diener zu bringen, der gern zu mehr kriegeriſchen Dienſten verwendet werden möchte. Es iſt ein braver