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Sechzehntes Kapitel.
Der Marſch ſey ſtill; nicht Trommel, nicht Trom⸗ petenſchall,
Der Waffen Klirren nicht verrathe unſer Nah'n dem Feind.
Nur leis und ſtill, dem Panther gleich, der ſchleichend Lybiens Wüſt durchzieht
Und unverhofft ſich auf die Beute ſtürtzt Conſtantin Palaeologus.
Wir müſſen nun verſchiedene Vorfälle erwähnen, die ſich zugetragen hatten, während Thaddeus von Ghelen⸗ djik in das Fort transportirt wurde, in welchem wir ihn verließen. Die Worte, welche Javis an deſſen Diener gerichtet hatte, als er in ſeiner Verkleidung das Fort beſuchte, hatten ſich dem Verſtande deſſelben tief eingeprägt. Seine Einbildungskraft war durch das Ge⸗ mälde von häuslichem Glück erregt worden, das ſo ſehr mit dem ſchlechten Leben contraſtirte, das er im Lager führte. Wie ſein Herr, war er auch Pole, jedoch nicht ſo gewiſſenhaft, wie jener, um nicht zu deſertiren. Da er gehört hatte, daß deſſen ehmaliger Freund unter den Tſcherkeſſen ſey, ſo beſchloß er, zu dieſem zu fliehen und ihn aufzufordern, irgend ein Mittel zu finden, um den Gefangenen zu retten; denn es war im Fort wohl be⸗ kannt, wohin dieſer geführt worden war.
In der Nacht, als er auf einer Außenwache war, warf er Muskete und Mantel bei Seite und ſloh eilig gegen die Berge hin, wo er bald von einer der vielen hier aufgeſtellten, aufmerkſamen Wachen aufgegriffen wurde.
Der Hadji ſaß mit Ivan im Gaſthauſe und ſprach mit dieſem verſchiedene Plane, ihre Feinde von ihren Küſten zu vertreiben, als ihr Wirth mit einem Gefan⸗ genen ankam. Sobald Jvan mit dem gefangenen Sol⸗ daten ſprach., ſchrie dieſer vor Freude laut auf, und ſprang auf ihn zu, um ſich ihm zu Füßen zu werſen,
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