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„O, Herr!“ rief er,„um Sie aufzuſuchen, entwich ich aus dem Fort. Mein armer Herr, Lieutenant Sta⸗ nisloff, wurde auf Befehl des Gouverneurs ergriffen, weil er, wie man ſagt, weglief, um Sie zu ſehen und wird nun deßhalb erſchoſſen werden; jedermaun im Lager hat ihn aber ſo gern, daß der Gouverneur es nicht wagte, ihn hier erſchießen zu laſſen, weil er eine Meu⸗ terei befürchtete, zu der Viele ſehr geneigt ſind, und ihn daher in ein Fort geſchickt hat, das in geringer Ent⸗ fernung von hier gegen Norden liegt. Dieſes ſoll, wie man behauptet, kein ſehr feſter Platz ſeyn, und Sie könnten ihn wahrſcheinlich retten, wenn Sie es bei Zeiten nehmen würden. Nur auf dieſe Art konnte ich hoffen, das Leben meines armen Herrn gerettet zu ſehen, und da ich ohnedem im Fort ein elendes Leben führe, ſo gieng ich davon, um Ihnen alles zu ſagen,
„Mein Freund, ich bin Dir ſehr dankbar,“ ant⸗ wortete Ivan; und erzählte dann die Geſchichte des Man⸗ nes den verſammelten Häuptlingen.
„Bismillah!“ rief der Hadji, indem er aufſprang. „Dieß iſt etwas für uns! Wir wollen unverzüglich auf⸗ brechen, und mit dem Segen Allahs werden wir dieſes verfluchte Fort nehmen, ehe die Sonne aufgeht.“
„Ich danke Ihnen, mein edler Vater, für Ihre Schnelligkeit,“ rief Ivan. Ich würde keinem anderen Führer ſo gerne folgen, um meinen Freund zu retten, Ich zweifle nicht am Erfolge.“
„Bleibe!“ ſagte der vorſichtigere Bruder des Hadji Achmet Beg.„Wir müſſen den Gegenſtand näher be⸗ trachten. Wir haben kaum Leute genug zu der Unter⸗ nehmung und ſchaue den Himmel an. Der leichte Wind, der weht, kommt direkt vom Platze herz das Schiſſ wird alſo geraume Zeit brauchen, um ihn zu erreichen, und wenn wir vor demſelben ankämen, wäre unſer Zweck verfehlt.“
„Dieß iſt richtig,“ antwortete Ivan,„Sie ſprechen


