Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1846)
Entstehung
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deus wieder ſich ſelbſt und ſeinen Gedanken über ſein unglückliches Schickſal überließ.

Die Nacht war anfangs heiter und ſchoͤn; gegen Morgen aber erhoben ſich mächtige Windſtöße und heul⸗ ten durch die Felſen und die Gebäude des Forts. Der Donner rollte in lauten Schlägen über ſeinem Haupte hin, und glänzende Blitze erleuchteten das kleine dunkle Gefängniß zwiſchen den Barren der einzigen Oeffnung hindurch, durch welche Licht und Luft eingelaſſen werden konnte. Der Tumult des Gewitters erweckte Thaddeus aus einem Schlummer, in den er gefallen war. Es ſchien mit größerer Wuth als anfangs zu toben; er richtete ſich auf und betrachtete jeden Blitz. Der Wind war zu einem Orkane gewachſen.

Das Gewitter gieng jedoch ſchnell vorüber und alles war wieder ruhig bis auf das Getöſe der Bran⸗ dung des Oceans, wenn ſeine Gewäſſer an die Felſen und Höhlen des Ufers anprallten, und das entfernte Rauſchen des Windes in den Bäumen des benachbarten Berges.

Die Dämmerung brach ſchon hervor. Thaddeus deſſen Körper durch ſeine geiſtigen Leiden erſchopft war, hatte ſich auf die harte Pritſche geworfen, welche als Sitz und Lager in ſeinem Gefängniſſe dienen mußte und war in einen tiefen Schlaf gefallen, als er durch ein furchtbares Geſchrei aufgeſchreckt wurde, das bis in die abgelegenſten Theile des Forts drang. Nach und nach erhob es ſich von allen Seiten und wurde noch lauter als das Heulen des kurz vorhergegangenen Gewitters durch das Geſchrei der Soldaten, welche auf ihre Allarm⸗ plätze auf die Wälle ſprangen. Bald ſchien der Donner der Kanonen und das Knallen der Musketen mit dem Lärm des Kriegsgeſchreis wetteifern zu wollen; dieſes triumphirte jedoch über alles und kam immer näher und näher. Thaddeus fühlte, daß es keine Täuſchung ſeyn konnte; er hatte das furchtbare Geſchrei erſt vor weni⸗