Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1846)
Entstehung
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wiederhallte längs dem Ufer hin. Die Reiter waren verſchwunden, aber immerwährend beunruhigten Schüſſe von verſchiedenen Richtungen her das Schiff, und der Befehlshaber befahl endlich, nachdem er zum Abſchiede noch eine Salve gegeben hatte, weiter in die See zu fahren da er die Nutzloſigkeit eines ſolchen Kampfes mit einem vereinzelten und verſteckten Feinde wohl einſah.

Thaddeus wurde immerwährend im ſtrengſten Ge⸗ wahrſam gehalten und Niemand hatte die Erlaubniß ſich mit ihm zu unterhalten. Leichte und veränderliche Winde verzögerten ihre Reiſe ſo daß ſie erſt gegen Ende des Tages den Ort ihrer Beſtimmung erreichten, obgleich die Entfernung nur kurz war.

Das Fort, in welches Thaddeus gebracht wurde, war weiter von der Seeküſte entfernt als Ghelendjik und konnte von den Kanonen der Flotte nicht ſo leicht be⸗ ſchützt werden wie dieſes; im übrigen war es jedoch ebenſo feſt. Und bis zur See hin war ein befeſtigter Weg gefuührt, ſo daß man mit dieſer immer ohne einen Ueberfall der Tſcherkeſſen befürchten zu müſſen in Ver⸗ bindung bleiben konnte.

Die Gegend umher war wild und rauh, hohe dunkle Felſen ſtiegen überall aus dem Sande hervor und gliechen in ihren phantaſtiſchen Formen Thürmen, welche die Ebene beherrſchten.

Die Feſte war von dunkeln Quaderſteinen erbaut, auf einer Erhöhung, die ſich vom Ufer an weit in das Land hinein erſtreckte. Sie ſtand auf dem öſtlichen am weiteſten im Lande liegenden Theile dieſer Höhe, und war auf einer Seite durch ſteile beinahe ſenkrechte Felſen geſchützt, während ſich in der Front das Terrain all⸗ mählig ſanft gegen die Ebene verflachte, und die Ver⸗ theidigung allein von den Kanonen abhieng, die ſo geſtellt waren, daß ſie die ganze Fläche mit einem Hagel von Kugeln überſchütten konnten.

Ein ſandiger ſteiniger Boden in der Front und auf einer Seite eine Reihe niederer Felſen waren ſehr guün⸗