Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1846)
Entstehung
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der Baron beſchloſſen hatte, Verſtärkung dorthin zu ſchi⸗ cken, und zugleich den Grafen mit dem Verbrecher dorthin zu ſenden, erſteren unter dem Vorwande die Feſtungs⸗ werke zu beſichtigen.

Er iſt dort fremd, fügte er mit teufliſchem Lächeln bei.Und während man hier im Ungewiſſen über ſein Schickſal bleibt, fönnen Sie, Herr Graf, für die Voll⸗ ziehung des Urtheils beſorgt ſeyn.

Ich werde Ihre Befehle befolgen, Herr General, und hoffe in wenigen Tagen die Nachricht zurückzubringen, daß ſie pünktlich vollzogen ſind, erwiederte der Graf als er die Wohnung des Gouverneurs verließ, um die Vor⸗ bereitungen für die Reiſe zu treffen.

Thaddeus war auf ſein bevorſtehendes Schickſal vor⸗ bereitet, und erwartete jeden Augenblick zur Execution abgeholt zu werden; er war deßhalb ſehr erſtaunt bei Anbruch der Dämmerung auf eine Kriegs⸗Brigg gebracht zu werden, ohne daß man ihn von ſeiner Beſtimmung benachrichtigte. Als er an die Küſte geführt wurde, fand ſein ergebener Diener Gelegenheit ſich ihm auf einen Augenblick zu nähern unter dem Vorwande ihm Lebe⸗ wohl zu ſagen.

Seyen Sie nicht weichherzig, mein Herr, flüſterte er ihm zu.Sie werden gerettet werden, ehe Sie es erwarten. Ich habe entdeckt wohin man Sie bringt und will Ihnen helfen oder bei dem Verſuche umkommen.

Thaddeus wurde nun mit vier Compagnien Soldaten unter den Befehlen des Grafen an Bord gebracht, wor⸗ auf die Brigg augenblicklich die Anker lichtete und gegen Norden ſegelte; da der Wind aber nur ſchwach war, machte ſie waͤhrend der Nacht nur geringe Fortſchritte. Als ſie den anderen Morgen in der Nähe des Ufers ſtand, durchbohrten mehrere Flinten⸗Schüſſe ihre Segel und man bemerkte eine Abtheilung Reiter, die am Rande der Klippe hin galoppirten. Die Kanonen der Brigg wurden augenblicklich abgefeuert, die Kugeln ſchlugen aber nur an die harten Felſen, und der dumpfe Schall