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keit der Männer ſetzte, die als ſchlechte Subjecte bekannt waren, ſo mußten Sie doch als Zeugen angenommen werden, da ihr eigener Oberſt für ihre Rechtlichkeit ſchwor. Ungeachtet des überwiegenden Einfluſſes gegen den Gefangenen war doch eine allgemeine Theilnahme für ihn vorhanden, ſowohl im Gerichte als in der ganzen Garniſon, Dieſe Theilnahme war in der That ſo groß, daß der Graf, als die Nachricht bekannt wurde, daß er vom Gerichte vom Tode verurtheilt ſey(da die Maſſe von der Ungerechtigkeit des Urtheilsſpruches überzeugt war) dem Gouverneur ſeine Befürchtung mittheilte, ein allgemeiner Aufſtand möchte die Folge ſeyn, wenn man zu ſolchen äußerſten Maßregeln mit dem Gefangenen ſchreite.*
„Wir wollen ſehen,“ rief der Baron wüthend,„ob meine Macht nicht höher ſteht;“ indeſſen werde ich ihre Hoffnungen zu Nichte machen, wenn ſie den Gefaugenen zu retten denken.“
Nachdem das Todesurtheil Thaddeus bekannt ge⸗ macht worden war, wurde er ins Gefängniß zurückge⸗ führt, um dort die Vollziehung des Urtheils zu erwar⸗ ten, während der Gouverneur den Grafen zu einer Pri⸗ vatberathung rufen ließ.
Erſt kürzlich war zwiſchen Anapa und Ghelendjik ein Fort errichtet worden zu einer Zeit, wo der größere Theil der patriotiſchen Kräfte in einem anderen Theile des Landes beſchäftigt, viele bei einem religiöſen Feſte und andern ländlichen Beſchäftigungen wegen abweſend waren, ſo daß die wenigen, die zur Bewachung der Küſte zurückgeblieben waren, nicht die Macht hatten, die Abſicht der Ruſſen als ſie landeten zu vereiteln; und nach einem oder einigen Tagen, als Andere zu ihrer Unterſtützung herbeieilten, waren die Verſchanzungen ſchon ſo hoch, um einem Angriffe zu widerſtehen. Die in dieſem Fort liegende Garniſon war in der letzten Zeit durch Krank⸗ heiten ſowohl als durch Verluſte, die ſie beim Fouragiren von Waſſer und Holz hatte, ſehr geſchmolzen, weßhalb


