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Ivan ſagte auf dieſe Art dem ungaſtlichen Rußland mitten in Sturm und Ungewitter Lebewohl, indem er die Vergangenheit ſehr wenig bedauerte, und der Zukunft mit begeiſtertem Eifer und mit Zutrauen entgegenblickte.
Die Zigeuner führten ihren leichten Nachen kühn und ſicher durch den tobenden Strom. Als Ivan am entgegengeſetzten Ufer landete, erleuchtete ein glänzender Blitz, dem ein lange anhaltender, ſtarker Donner folgte, die Gegend, und zeigte ihm Rußland zum letztenmal; er und ſeine Begleiter warfen noch einen Blick hinüber, ohne zu ſprechen.
Die Führer ſchlugen nun eine Richtung quer über den wilden und unbebauten Grund ein, der ſich auf eine beträchtliche Strecke längs der Ufer des Pruth erſtreckt. Es war kein Regen gefallen, der ihrem Weiterkommen hinderlich geweſen waͤre; ſie verfolgten ihren Weg mit ſchnellen Schritten, wobei Javis den jungen Conrin un⸗ terſtützte, der kaum mit der Geſellſchaft Schritt halten konnte. Sie beeilten ſich ſo ſehr, in der Hoffnung, irgend eine Wohnung zu erreichen, ehe der Regen, der zu er⸗ warten war, ſiele; nachdem ſie mehrere Meilen zurück⸗ gelegt hatten, verrieth das Bellen von Hunden, daß ſie in der Nähe menſchlicher Wohnungen waren. Die Füh⸗ rer thaten als Erwiderung einen gellenden Pfiff, worauf ſtatt des grimmigen Bellens ein lautes Willkomm er⸗ ſchallte; die Flüchtlinge befanden ſich an dem Eingang in ein anderes Zigeunerlager. Der Häuptling kam her⸗ aus, und hieß ſie freundlich willkommen, nachdem Javis ihre Geſchichte erzählt hatte.
Als die Führer ſich zur Rückkehr anſchickten, bot ihnen Ivan eine Belohnung für ihre Mühe an.„Nein,“ ſagten ſie, indem ſie dieſelbe ablehnten,„wir nehmen nichts von den Freunden unſeres Volkes, und von einem der von unſerem Bruder in der Nähe von Moskau ſo hoch geſchätzt wird. Nur von unſeren Feinden und von denen die uns bedrücken, verlangen wir Tribut; und


