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um ſich umzuſehen, und dann wieder ihren Weg ver⸗ folgte. Als ſie in ihrer Nähe angekommen waren, drehte ſich dieſelbe, anſtatt einen Verſuch zu machen durch einen ſchnelleren Schritt zu entkommen, plötzlich um und gieng auf ſie zu. Javis erkannte in dieſem zerlumpten, ein⸗ fältigen Menſchen, der phantaſtiſch mit farbigen Lumpen und Flitterwerk behängt war, einen von ſeinem Volke. Einige wenige Worte, die Javis in der Zigeunerſprache zu ihm ſagte, brachten ihn ſchnell an ſeine Seite. Er ſagte ihm, daß nicht weit von hier ein Lager ihres Vol⸗ kes ſey, und erbot ſich zugleich, ſie dorthin zu geleiten. Als ſie das Lager zu Geſicht bekamen, ſprangen mehrere wild ausſehende Männer von den Zigeunern mit drohenden Geberden hervor; als ihnen jedoch Javis in ihrer eigenen Sprache zurief, ſagten ſie ihm ein herz⸗ liches obgleich rauhes Willkommen, und die Fremden fuhren ſofort in den Kreis des Lagers ein. 3. Hier verſammelten ſich alle Mitglieder des Stammes um die Reiſenden, und ſagten ihnen, daß ſie bereits von ihrer Annäherung benachrichrigt geweſen ſeyen, und ihnen bereitwillig ihren Beiſtand leiſten würden. Javis erklärte ihnen als Erwiederung die Wünſche ſeines Freundes und ſeine eigenen, und die Nothwendigkeit, ohne Verzug weiter zu reiſen. Mehrere Männer boten ſich freiwillig an, ſie an einem unbewachten Orte über den Fluß zu ſetzen, und ſich für ihre Sicherheit zu verbürgen, unter der Vorausſetzung, daß ſie die Kleidung und den Cha⸗ rakter ihres eigenen Volkes annehmen wollten, da ſie ſelbſt öfters mit Anderen ihres Stammes in der Moldau zuſammen zu kommen pflegten. Sie riethen ihnen auch, dieſe Verkleidung beizubehalten, bis ſie in den türkiſchen Provinzen angekommen wären, da zahlreiche Stämme ihres Volkes in der Gegend ſeyen, welche ihnen behülf⸗ lich ſeyn würden, überdieß würde ſie dieſer Anzug vor einem Angriff der zahlreichen Räuber, welche das Land überſchwemmten, bewahren, da ſie es nicht für der Mühe


