Der alte Commodore.
zöͤſtſcher Lectüre, welchen Sie im Kloſter mich durch⸗ machen ließen, einzuflößen befliſſen waren.
»Ich gehe jetzt zu der Untheilbarkeit und Unver⸗ tilgbarkeit des Gedankens über, inſofern ich ſolches auf obige Darlegung anzuwenden habe, und werde, da ich vermuthe, daß Ihnen der Voltaire nicht zur Hand iſt, Ihnen aus dem achten Bande von deſſen „oeuvres complètes“ einige Seiten hier——
Welche Seiten dieß ſein ſollten, kann unmöglich ge⸗ ſagt werden, indem Obenſtehendes der einzige übrigge⸗
bliebene Theil jener logiſch und argumentativiſch abge⸗
faßten Epiſtel iſt; denn als Mr. Plumerſand dieſe bis zu Ende der mitgetheilten Worte geleſen hatte, riß er ſie ärgerlich in zwei Hälften, und warf ſie in die Kaminaſche.
Durch einen der glücklichen Zufälle die ſich biswei⸗ len ereignen, ward obiges Fragment vor dem Unglücke bewahrt, in den Kehrig zu gerathen, ſo daß zu hoffen ſteht, es werde mit dieſer auffallend wahrhaftigen Ge⸗ ſchichte des alten Commodore, als ein Pröbchen von Miß Roſa's Schriftſtellertalent auf die Nachwelt über⸗
gehen. 8
Da Mr. Plumerſand durch dieſe Mittheilung ſich überzeugt hielt, daß des Bittens Künſte gänzlich erfolg⸗ los angewendet werden würden, beſchloß er, ſtatt den Fuchsſchwanz zu ſtreicheln, mit der Keule dreinzuſchla⸗ gen. Damit ihm dieß recht wirkſam gelingen und zu 3 gleicher Zeit geſetzmäßig geſchehen möge, begab er ſich
ſonder Verzug zu ſeinem Freunde Mr. Scharrfus; und da er ſich in keiner ſchlechteren Geſellſchaft befinden kann, wollen wir ihn herzlich gern in derſelben laſſen.


