Der alte Commodore.
Wahrſcheinlichkeit nach, für eine der nächſten Urſachen zu dem errungenen glänzenden Siege. Dieſes fand ſo unmittelbar nach dem Treffen Statt, daß Sir Thomas noch immer in ſeiner Sansculotten⸗Modetracht einher⸗ ging, und deßwegen eine Entſchuldigung ſtammelte, wo⸗ gegen jedoch der König einen feierlichen Eid ſchwur, daß er, nämlich Sir Thomas Epinhen, und deſſen Nachkommen für ewige Zeiten berechtigt ſein ſollten, ſo oft ſie es für dienlich erachten möchten, vor dem Könige von England, im Lager oder auf dem Schlacht⸗ felde, in Stadt oder zu Hof, in eben dem Anzuge er⸗ ſcheinen dürften, in welchem der Retter des Monarchen jetzt vor dieſem ſtand. Sofort befahl König Heinrich, dem Ritter eine Handfeſte darüber auszufertigen, in welcher überdieß dem tapfern Degen für ſich und ſeine Erben bis in die ſpäteſten Zeiten ſonderliche umfang⸗ reiche Ländereien und Landſchlöſſer verliehen wurden, unter denen Schloß Treſtletree eines der bedeutendſten war. Ferner ward dem Namen, den Sir Thomas der⸗ zeit führte, ein Beiname gegeben, ſo daß er während ſeines Lebens und in allen auf ihn bezüglichen Urkun⸗ den Sir Thomas Epinhen Bascuiſſarts, in witziger Anſpielung auf die Beſchaffenheit ſeines Anzuges in der denkwürdigen Schlacht von Agincourt, genannt ward. Endlich ward ihm noch geſtattet, auf der Außenſeite ſeines Schildes drei Stäbe zu zeigen, deren Träger ein bis zu den Hüften geharniſchter Ritter, von den Hüf⸗ ten an aber, in der Sprache der Wappenkunde ausge⸗ drückt, ein»alleigentlicher Menſch« ſein durfte, über welchem das Motto»Néstroque«* ſtand.
*) Néstroque— Stock weg! Der Urſprung dieſer
ietzt auf allen Gaſſen ſo pöbelhaft gemein gewo rdenen


