Der alte Commodore.
ſeine vierzig Schillinge einzog, und nimmer und nimmer
geneigt zu ſein ſchien, nach Hofe zu gehen.
1 Mit dem innigſten Bedauern muß ich jetzt meinem Leben als Hofmann Valet geben, und werde bloß noch ſagen, daß es lange, lange währte, ehe alle alten Wei⸗ ber in und um Saint James ſich von dem Schrecken erholen konnten, der ihnen durch des Commodore ange⸗ drohtes Kommen in naturalibus durch alle Glieder ge⸗ fahren war.
Da wir der Hoffnung leben, daß gegenwärtig Alles, was ſich auf den alten Commodore bezieht, von höchſtem Intereſſe iſt, und wir den Wort⸗ ſchwall des Sir Moderig, des Wappenkönigs, nicht zu dem unſrigen zu machen gedenken, ſo wollen wir in Kürze erzählen, auf welche Weiſe die männlichen Re⸗ präſentanten der Familie Bacuiſſart zu dem ſonderbaren
Rechte gelangten, den Bergſchotten in deren Kilts, oder Filibegs, oder kurzen Lendenſchürzen, nacheifern zu dürfen.
Immer, wenn Ihr Euren Feind geſchlagen habt, iſt's am räthlichſten, deſſen eigenen Bericht von dem Hergange, ſobald Ihr deſſen habhaft werden könnt, als Thatſache anzunehmen; ich werde demnach keine neue Beſchreibung von der Schlacht von Azincourt verſuchen, ſondern nur ſo viel erwähnen, als davon, im Zuſam⸗ menhange mit der Geſchichte des ſonderbaren Privile⸗ giums unſers alten Commodore, zu erwähnen nöthig iſt. Napin erzählt uns, daß die Engländer»malades, pour la plüpart de la dyssentérie, qui les n'avait point quittez depuis leur départ d'Harfleur«*), waren la plüpart
*)» Größtentheils krank am Rothlaufe, der ſie ſeit ihrem Abzuge von Harfleur nicht verlaſſen hatte.«
1 Der Ueberſ. Der alte Commodore. II. 2
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