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unmöglich gemacht! Geht denn hin und verklagt uns bei Eurem Vater, und fürchtet nicht, daß ich mein Herz verleugnen werde. Jetzt, da die Entſcheidung gekommen iſt, ſoll ſie mich gefaßt finden, und auf dem Blutgerüſt werde ich mich noch ſelig preiſen, denn Thomas Seymour liebt mich!
Ja, er liebt Euch, Katharina! rief er, ganz über⸗ wältigt und bezaubert von ihrer edlen, majeſtätiſchen Haltung. Er liebt Euch ſo heiß und glühend, daß der Tod mit Euch ihm ein beneidenswerthes Loos dünkt, und daß er es mit keinem Thron und keiner Krone vertauſchen möchte.
Und indem er ſo ſprach, legte er ſeine Arme um Herharinde Nacken, und zog ſie ſtürmiſch an ſein
erz.
Eliſabeth ſtieß einen wilden Schrei aus und ſprang der Thür zu. Aber welch' ein Geräuſch war es, was plötzlich ſich näherte, was wie eine wilde Woge plötz⸗ lich heranbrauſte und die Vorzimmer und die Säle erfüllte? Was riefen dieſe kreiſchenden, entſetzten Stimmen, was ſchrieen ſie nach der Königin und dem Arzt und dem Prieſter?
Eliſabeth hielt in ihrem Lauf inne und horchte. Thomas Seymour und Katharina ſtanden Arm in Arm geſchlungen neben ihr; ſie hörten kaum, was ge⸗ ſchah, ſie ſahen einander an und lächelten und träum⸗ ten von der Liebe und dem Tod, und der Ewigkeit ihres Glückes.
Da flog die Thür auf, da ſah man das bleiche Geſicht John Heywood's, da waren die Ehrendamen und die Hofbeamten, und Alle ſchrieen und Alle jam⸗ merten: Der König ſtirbt! Ein Schlag hat ihn ge⸗ troffen! Der König liegt im Sterben!
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