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haften Blicke aller dieſer Hofleute, obwohl ſie mit ge⸗ ſenkten Augen an ihnen vorübergingen, ſie meinten ihr hämiſches Flüſtern, ihr ſpöttiſches Lachen zu hören, und es bohrte ſich wie Dolchſtöße in ihr Herz ein..
Endlich hatten ſie's überwunden, endlich lag der Palaſt hinter ihnen, und ſie waren nun wenigſtens frei, um dieſe Qual, die ſie verzehrte, in Worten auszuſtrömen, frei, um in bittere Verwünſchungen, in Fluͤche und Klagen ausbrechen zu können.
Verloren! Es iſt Alles verloren! ſagte Graf Dou⸗ glas dumpf in ſich hinein. Ich bin geſcheitert mit all' meinen Plänen. Ich habe der Kirche mein Leben, mein Vermögen, ja, meine Tochter ſogar geopfert, und es iſt Alles umſonſt geweſen. Als ein Bettler ſtehe ich jetzt vereinſamt und ohne Troſt auf der Straße, und die heilige Mutterkirche wird des Soh⸗ nes, der ſie liebte und ſich ihr opferte, nicht mehr achten, denn er war unglücklich und ſein Opfer iſt vergeblich geweſen.
Verzaget nicht! ſagte Gardiner feierlich. Es ziehen Wolken herauf, aber ſie zerſtreuen ſich wieder, und nach dem Tage des Gewitters kommt wieder der Tag des Lichts. Auch unſer Tag wird kommen, mein Freund. Wir gehen jetzt von hinnen, das Haupt mit Aſche beſtreut und gebengten Herzens, aber, glaubt mir, einſt werden wir wieder kommen mit leuchten⸗ dem Angeſicht und frohlockenden Herzens, und das flammende Schwert des göttlichen Zornes wird in unſeren Händen leuchten und ein Purpur wird uns umwallen, gefärbt in dem Blute der Ketzer, die wir Gott unſerem Herrn zum wohlgefälligen Opfer dar⸗ bringen. Gott ſpart uns auf für eine beſſere Zeit, und unſere Verbannung, glaubet mir, Freund, iſt


