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nur eine Zuflucht, welche Gott uns bereitet hat für dieſe ſchlimme Zeit, welcher wir entgegen gehen.
Ihr ſprecht von einer ſchlimmen Zeit, und dennoch hofft Ihr, Eminenz? fragte Douglas düſter.
Und dennoch hoffe ich! ſagte Gardiner mit einem ſeltſamen und ſchauerlichen Lächeln, und ſich näher zu Douglas hinneigend, flüſterte er: der König hat nur noch wenige Tage zu leben. Ex ahnt nicht, wie nahe er ſeinem Tode iſt, und Niemand hat den Muth, es ihm zu ſagen, aber ſein Arzt hat es mir vertraut. Die Kräfte ſeines Lebens ſind aufgezehrt, und der Tod ſteht ſchon vor ſeiner Thür, um ihn zu erwürgen.
Und wenn er todt iſt, ſagte Graf Douglas achſel⸗ zuckend, wird ſein Sohn Eduard König werden, und dieſe ketzeriſchen Seymours werden das Ruder des Staates lenken! Nennt Ihr das eine Hoffnung, Eminenz?
Ich nenne es ſo.
Ihr wißt alſo nicht, daß Eduard, ſo jung er iſt, dennoch ein fanatiſcher Anhänger der ketzeriſchen Lehre iſt und zugleich ein wüthender Widerſacher der allein⸗ ſeligmachenden Kirche?
Ich weiß es, aber ich weiß auch, daß Eduard ein ſchwacher Knabe iſt, und es geht eine heilige Prophe⸗ zeiung durch unſere Kirche, welche verkündet, daß ſein Reich nur von kurzer Dauer iſt. Gott allein weiß, wie ſein Tod ſein wird, aber die Kirche hat ſchon oftmals ihre Feinde eines plötzlichen Todes ſterben ſehen; der Tod iſt oftmals ſchon der wirkſamſte Ver⸗ bündete der heiligen Mutterkirche geweſen. Glaubet
alſo, mein Sohn, und hoffet, denn ich ſage Euch, Eduards Herrſchaft wird von kurzer Dauer ſein! Und


