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Graf Douglas murmelte einige Worte der Ent⸗ ſchuldigung, die der König nicht verſtand, oder nicht verſtehen wollte.
Die Pflicht eines Ober⸗Ceremonienmeiſters iſt es, ſeinen König zu ſchützen vor jeder Unbill, und Ihr, Graf Douglas, führt ſie mir ſelber entgegen! Viel⸗ leicht wolltet Ihr mir dadurch beweiſen, daß Ihr Eures Amtes überdrüſſig ſeid. Nun denn, Mylord, ich entlaſſe Euch deſſelben, und damit Eure Gegen⸗ wart mich nicht erinnere an die Unannehmlichkeiten dieſes Morgens, werdet Ihr den Hof und London verlaſſen! Lebt wohl, Mylord!
Graf Douglas wankte erbleichend und zitternd einige Schritte zurück und ſah den König mit erſtaun⸗ ten Blicken an. Er wollte ſprechen, aber der Kö⸗ nig winkte gebieteriſch mit der Hand und hieß ihn ſchweigen.
Und jetzt zu Euch, Herr Erzbiſchof! ſagte der Kö⸗ nig, und ſeine Augen wanden ſich mit einem ſo zor⸗ nigen und verachtenden Ausdruck auf Gardiner hin, daß dieſer erbleichend die Blicke zu Boden ſenkte. Was bedeutet dieſes ſeltſame Gefolge, mit welchem der Prieſter Gottes heute ſeinem königlichen Herrn naht, und in welchem Drange chriſtlicher Liebe wollt Ihr heute eine Hetzjagd in dem Garten Eures Kö⸗ nigs halten?.
Sire, ſagte Gardiner außer ſich, Ew. Majeſtät weiß wohl, weshalb ich komme; es geſchieht auf Ew. Majeſtät Befehl, daß ich mit Graf Douglas und dem Lieutenant des Towers kam, um—
Wagt es nicht, weiter zu reden! ſchrie der König, den es wüthend machte, daß Gardiner ihn nicht ver⸗ ſtehen und nicht die veränderte Sinnesart des Königs


