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und wir haben doch geſchworen, dieſe Gottesleugner in unſern Landen zu vertilgen!
Sie weiß ſehr wohl, daß ſie ſicher iſt vor Eurem Zorn! ſagte Gardiner achſelzuckend. Sie trotzt darauf, daß ſie die Königin iſt, und daß in dem Herzen ihres erhabenen Gemahls die Liebe mächtiger iſt, als der Glaube!.
Es ſoll Niemand vermeinen, daß er ſicher iſt vor meinem Zorn, und Niemand ſoll trotzen auf die Si⸗ cherheit, welche ihm meine Liebe Peiefürtt Sie iſt ein ſtolzes, übermüthiges und keckes Weib! rief der König, deſſen Blicke eben wieder auf dem Schachbrett hafteten, und deſſen Groll noch geſteigert ward durch die Er⸗ innerung an das verlorene Spiel. Sie wagt es, uns zu trotzen und einen Willen zu haben außer dem unſern. Bei der heiligen Mutter, wir wollen es ver⸗ ſuchen, ihren Trotz zu brechen und ihren ſtolzen Nacken zu beugen unter unſern Willen. Ja, ich will der Welt zeigen, daß Heinrich von England immer noch der Unerſchütterliche, der Unbeſtechbare iſt. Ich will den Ketzern ein Zeugniß geben, daß ich in Wahr⸗ heit der Beſchützer und Schirmherr des Glaubens und der Religion in meinen Landen bin, und daß Nie⸗ mand zu hoch ſteht, um nicht von meinem Zorn ge⸗ troffen zu werden, und das Schwert der Gerechtigkeit auf ſeinem Nacken zu fühlen. Sie iſt eine Ketzerin, und wir haben geſchworen mit Feuer und Schwert die Ketzer zu vernichten. Wir werden unſern Schwur halten.—
Und Gott wird Euch ſegnen mit ſeinem Segen, er wird eine Glorie des Ruhms um Euer Haupt legen, und die Kirche wird Euch preiſen als ihren glorreichſten Hirten, ihren erhabenen Oberherrn.
Sei es ſo! ſagte der König, indem er mit jugend⸗ 10


