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wußtſein ſchnell ſeine Faſſung und Ruhe wieder ge⸗ eben, Sire, ich flehe zu Ew. Majeſtät um einen
oment einer geheimen Erklärung, und es wird mir vollſtändig gelingen, mich zu rechtfertigen!
Bewillige ihm das nicht, Bruder Heinrich, ſagte John Heywood, er iſt ein gefährlicher Taſchenkünſtler, und wer weiß, ob er nicht noch in dieſem geheimen Zwiegeſpräch Dich überzeugt, daß er der König, und Du nichts weiter biſt, als ſein ſpeichelleckeriſcher, we⸗ delnder, heuchelnder Diener, der Graf Archimbald Donuglas!
Mein Herr und Gemahl, ich bitte Euch, die Recht⸗. fertigung des Grafen zu hören, ſagte Katharina, in⸗ dem ſie dem König mit einem bezaubernden Lächeln die Hand darreichte. Es wäre grauſam ihn ungehört zu verdammen!
Ich will ihn hören, aber es ſoll in Deiner Ge⸗ genwart geſchehen, Kathi, und Du ſelber ſollſt ent⸗ ſcheiden, ob ſeine Rechtfertigung genügend iſt.
Nicht doch, mein Gemahl, ſagte Katharina, laßt mich der Intrigue dieſer Nacht ganz fremd bleiben, damit nicht Groll und Zorn mein Herz erfülle und mir die heitere Zuverſicht raube, der ich bedarf, um inmitten meiner Feinde glücklich und lächelnd an Eurer Seite weiter gehen zu können!
Du haſt Recht, Kathi, ſagte der König ſinnend, Du haſt viel Feinde an unſerm Hofe, und wir müſ⸗ ſen uns ſelber anklagen, daß es uns nicht immer ge⸗ lingt, ihren hämiſchen Zuflüſterungen unſer Ohr zu verſchließen und uns rein zu erhalten von dem Gift⸗ hauch ihrer Verleumdung. Unſer Herz iſt immer noch zu arglos, und wir können es immer noch nicht be⸗
reifen, daß die Menſchen eine ekle, verderbte Race nd, die man unter ſeine Füße treten, aber niemals


