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Oh, dieſe Howards ſind dazu auserſehen, mich zu martern, und ſelbſt ihr Tod wird mir kaum eine Ge⸗ nugthuung ſein!
Sire, ſagte Graf Douglas, welcher den König mit ſcharfem, durchbohrendem Auge beobachtet hatte, und wußte, daß der König jetzt auf jenem Gipfelpunkt des Zornes angelangt war, wo er vor keiner Gewalt⸗ that und keiner Grauſamkeit mehr zurückſchreckte, Sire, Ihr habt den Grafen Surrey in den Tower geſandt. Was aber ſoll mit der Königin geſchehen, welche dort ohnmächtig am Boden liegt?
Der König fuhr aus ſeinem Sinnen empor, und ſeine von Blut unterlaufenen Augen richteten ſich nach der bewegungsloſen Geſtalt Geraldine's mit einem ſo finſtern Ausdruck des Haſſes und der Wuth, daß Graf Douglas ſich frohlockend ſagte:
Die Königin iſt verloren! Er wird unerbitt⸗ lich ſein! 3
Ach, die Königin! rief Heinrich mit einem wilden Lachen. Ja wahrlich, ich vergaß die Königin! Ich dachte nicht an dieſe reizende Geraldine! Aber Du haſt Recht, Douglas, wir müſſen an ſie denken, und uns ein wenig mit ihr beſchäftigenn Sagteſt Du nicht, daß eine zweite Kutſche bereit ſei? Nun denn, wir wollen Geraldine nicht hindern, ihren Geliebten zu begleiten. Sie ſoll ſein, wo er iſt. Im Tower und auf dem Schaffot! Wir wollen alſo dieſe empfindſame Dame wecken und ihr den letzten Ca⸗ valierdienſt erweiſen, indem wir ſie an ihren Wagen führen!
Er wollte ſich der am Boden liegenden Geſtalt der Königin nähern. Graf Douglas hielt ihn zurück.
Sire, ſagte er, es iſt meine Pflicht als Euer treuer


