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den letzten Weg, den Weg zum Scheiterhaufen ge⸗ meinſam zurückzulegen. Nein, nein, wir wollen ſie im Tode nicht trennen! Sie ſollen zuſammmen ihr Haupt auf das Schaffot legen dürfen!
Der König lachte ganz vergnügt über ſeinen Scherz, während er, auf des Grafen Arm gelehnt, nach dem kleinen Boudoir dort drüben ging und auf dem, neben der Thür aufgeſtellten Armſeſſel Platz nahm.
Jetzt müſſen wir das Licht auslöſchen, und es möge Ew. Majeſtät gefallen, ſchweigend der Dinge zu harren, welche da kommen werden.
„Der Graf löſchte das Licht aus, und eine tiefe Finſterniß, eine grabesähnliche Stille trat jetzt ein.
Aber dies dauerte nicht lange. Ganz deutlich ver⸗ nahm man jetzt das Geräuſch von Schritten, ſie kamen näher und näher,— jetzt hörte man eine Thür ſich öffnen und wieder ſchließen, und es war, als ob Je⸗ mand leis auf den Zehen im Saale dahin ſchliche.
Henry Howard! flüſterte Douglas.
Der König vermochte kaum, den Schrei wilder Schadenfreude zurückzuhalten, der ſich auf ſeine Lippen drängte.
Der verhaßte Feind war alſo in ſeiner Gewalt, er war des Verbrechens überführt, er war rettungslos verloren.
Geraldine! flüſterte eine Stimme, Geraldine!
Und als habe ſein leiſer Ruf ſchon genügt, die Geliebte herbeizuziehen, öffnete ſich hier, ganz in der Nähe des Boudoirs die geheime Thür; man hörte ganz deutlich das Rauſchen eines Gewandes und den Schall von Fußtritten.
Geraldine! wiederholte Graf Surrey.


