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des Towers überſchritten, und bald mußte ſein Sohn ihm dahin folgen.
Bei dieſem Gedanken empfand der König ein ſo wildes, blutgieriges Entzücken, daß er darüber ganz vergaß, wie dieſes ſelbe Schwert, welches Henry Howard's Haupt treffen ſollte, auch auf ſeine Königin gezückt war.
Sie ſtanden jetzt im grünen Saal, und der König lehnte ſich keuchend und ächzend auf den Arm des Grafen.
Der große weite Saal mit ſeinen alterthümlichen Meublen und ſeiner verblichenen Herrlichkeit, ward in der Mitte nur trübe und ſpärlich von den beiden Wachskerzen des Armleuchters erhellt, den Graf Douglas mitgebracht, während er ſich weiterhin in tiefes Dunkel hüllte, und durch dieſes Dunkel dem Auge in unbegrenzter Länge ſich auszudehnen ſchien.
Dort drüben durch jene Thüre kommt die Königin, ſagte Douglas, und er erſchrak ſelbſt vor dem lauten Klang ſeiner Stimme, welche in der großen, öden Halle eine ſchauerliche Fülle bekam. Und dies da iſt der Eingang Henry Howards. Oh, er kennt dieſen Weg ſehr genau, denn er hat ihn oft genug ſchon in ſchwarzer Nacht zurückgelegt, und ſein Fuß ſtrauchelt über keinen Stein des Anſtoßes mehr! 3
Er wird aber vielleicht auf dem Blutgerüſt ſtrau⸗
cheln! murmelte der König mit einem grauſamen Lachen.
Jetzt erlaube ich mir nur noch eine Frage, ſagte Douglas, und der König ahnte nicht, wie ſtürmüſch des Grafen Herz bei dieſer Frage klopfte. Genügt es Ew. Majeſtät, den Grafen und die Königin beide zum Rendezvous erſcheinen zu ſehen? Oder verlangt Ihr


