Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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neben dem Kutſcher, zwei andere ſtanden hinten auf dem Bediententritt, während ein fünfter neben dem geöffneten Wagenſchlag ſich befand.

Der Herzog gewahrte ihn erſt, als ſein Fuß ſchon den Tritt des Wagens berührte. 3

Das iſt nicht meine Equipage, das ſind nicht meine Leute! ſagte er, und er verſuchte zurückzutreten. Aber der vermeintliche Bediente drängte ihn ungeſtüm hinein in den Wagen und ſchlug die Thür zu.

Vorwärts! befahl er. Der Wagen vpollte fort. Einen Augenblick ſah John Heywood noch das bleiche Geſicht des Herzogs an dem geöffneten Wagenfenſter erſcheinen, und es ſchien ihm, als ob er hülferufend ſeine Arme ausſtreckte,— dann war der Wagen in der Nacht verſchwunden.

Armer Herzog! murmelte John Heywood. Die Pforten des Towers ſind ſchwer, und Dein Arm wird nicht ſtark genng ſein, ſie wieder zu öffnen, wenn ſie ſich einmal hinter Dir geſchloſſen haben. Aber es nützt nichts, jetzt noch an ihn zu denken. Die Köni⸗ gin iſt auch in Gefahr. Fort alſo zur Königin! Miit geflügeltem Fuß eilte John Heywood zurück in das Schloß. Ueber Gänge und Corridore ſchlüpfte er eilig dahin..

Jetzt ſtand er auf dem Corridor, der zu den Ge⸗ mächern der Königin führte.

Ich werde heute Nacht ihre Wache bilden, mur⸗ melte John Heywood, indem er ſich in einer der in dem Corridor befindlichen Niſchen verbarg.

Der Narr wird mit ſeinen Gebeten den Ten⸗ felsſpuk von der Thür ſeiner Heiligen fern hal⸗ ten und ſie beſchützen vor den Fallſtricken, welche