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Und der König ließ ſich von Graf Douglas an das geöffnete Fenſter rollen, und athmete in langen Zügen dieſe reine friſche Luft ein; dann wandte er ſich mit einem anmuthigen Lächeln den Damen zu.
Myladies, ſagte er, ich danke Ihnen! Sie haben Sich mir heute als treue und ergebene Freundinnen bewieſen! Ich werde mich deſſen ſtets erinnern, und bitte Sie, wenn Sie jemals eines Freundes und Be⸗ ſchützers bedürfen, ſich vertrauensvoll an mich zu wenden. Wir werden niemals vergeſſen, welch einen großen Dienſt Sie uns heute geleiſtet haben.
Er nickte ihnen freundlich zu, indem er zugleich mit einem majeſtätiſchen Winken ſeiner Hand ſie ver⸗ abſchiedete und die Audienz beendigte.—
Und jetzt, Douglas, rief der König ungeſtüm, al die Damen ſich entfernt hatten, jetzt ſoll es genug ſein an dieſer furchtbaren Marter!l Oh, Ihr ſagt, ich ſolle die Hochverräther, dieſe Surreys, ſtrafen, und Ihr legt mir ſelber die fürchterlichſten Folter⸗ qualen auf!
Sire, es gab kein anderes Mittel, Euch dieſen Surrey zu überliefern. Ihr wünſchtet, daß er ein Verbrecher ſei, und ich werde Euch beweiſen, daß er es i
iſt.
Oh, ich werde alſo endlich ſein verhaßtes Haupt unter meine Füße treten können! ſagte der König zähnekuirſchend. Ich werde nicht mehr zu zittern ha⸗ ben vor dieſem heimtückiſchen Feinde, welcher unter meinem Volke mit ſeiner gleißneriſchen Zunge umher geht, während ich ſchmerzgeplagt in dem Kerker mei⸗ nes Krankenzimmers ſitze. Ja, ja, ich danke Euch, Douglas, daß Ihr ihn meinem Rächerarm überliefern wollt, und meine Seele iſt voll Freude und Heiter⸗ keit darüber. Ah, warum mußtet Ihr mir dieſe


