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ford, dieſem edlen Seymour gegeben. Auch meinte er, er wolle ſehen, ob der Thron von England ſo feſt und unerſchütterlich ſei, daß es ſeiner Hand und ſei⸗ nes Arms nicht bedürfe, um ihn zu ſtützen. Das Alles freilich hörte ich von ihm, aber Ihr habt Recht, Sire, es iſt unwichtig, es verdient gar nicht der Er⸗ wähnung, und deshalb mache ich es auch nicht zu einer Anklage wider ihn.
Ah, Ihr ſeid immer eine tolle kleine Hexe, Ara⸗ bella! rief der König, welcher ſeine Heiterkeit wieder gefunden hatte. Ihr ſagt, Ihr wollt ihn nicht an⸗ klagen, und macht doch aus ſeinem Kopfe ein Spiel⸗ werk, das Ihr auf Euren purpurrothen Lippen ba⸗ lanciren laßt. Aber habt Acht, meine kleine Herzogin, habt Acht, daß dieſer Kopf nicht mit Eurem Lachen von Euren Lippen geſtoßen wird und zur Erde her⸗ niederrollt, denn ich werde ihn nicht feſthalten, dieſen Kopf des Grafen von Surrey, von dem Ihr ſagt, daß er kein Hochverräther ſei.
Aber iſt es nicht eintönig und langweilig, wenn wir Vater und Sohn deſſelben Verbrechens anklagen? fragte die Herzogin lachend. Laßt uns ein wenig Ab⸗ wechſelung haben! Laßt den Herzog einen Hochver⸗ räther ſein; der Sohn, mein König, iſt ein noch viel ſchlimmerer Verbrecher! 5 „Giebt es denn noch ein ſchlimmeres und fluchwür⸗ digeres Verbrechen, als ein Verräther zu ſein an ſei⸗ nem Herrn und König, und von dem Geſalbten des Herrn ohne Ehrfurcht und Liebe zu ſprechen?
Ja, Majeſtät, es giebt noch ein ſchlimmeres Ver⸗ brechen, und deſſen klage ich den Grafen von Surrey an. Er iſt ein Ehebrecher!
Ein Ehebrecher? wiederholte der König mit dem
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