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der Welt ein neues Beiſpiel geben unſerer nie zu be⸗ ſtechenden Gerechtigkeit, welche Jeden ereilt, wie hoch und mächtig er auch ſein, wie nahe er auch unſerm Throne ſitgen möge. Wahrlich, wahrlich, es thut unſerm Herzen weh, dieſe Eiche zu fällen, welche wir unſerm Thron ſo nahe geſtellt, damit wir uns an dieſelbe anlehnen, und uns an ihr ſtützen könnten; aber die Gerechtigkeit erheiſcht dieſes Opfer, und wir werden es bringen, nicht mit Zorn und mit Groll, ſondern nur genügend der heiligen und ſchmerzlichen Pflicht unſres Königthums! Wir haben dieſen Herzog ſehr geliebt, und es thut weh, die Liebe aus dem Herzen auszureißen!
Und der König trocknete mit ſeiner von Juwelen blitzenden Hand aus ſeinen Augen die Thräne, welche nicht darin war. 6
Aber wie? fragte der König dann nach einer Pauſe, werdet Ihr den Muth haben, Eure Anklage öffentlich vor dem Parlament zu wiederholen, werdet Ihr, ſeine Gattin, und Ihr, ſeine Geliebte, öffentlich mit einem heiligen Eide die Wahrheit Eurer Ausſage beſchwören wollen?
Ich werde es thun, ſagte die Herzogin feierlich, denn er iſt nicht mehr mein Gatte, nicht mehr der Vater meiner Kinder, ſondern nur noch der Feind meines Königs und es iſt meine heiligſte Pflicht, die⸗ ſem zu dienen.
Ich werde es thun, rief Miß Holland mit einem bezaubernden Lächeln, denn er iſt nicht mehr mein Geliebter, ſondern nur ein Hochverräther, ein Gottes⸗ leugner, welcher frech genug iſt, dieſen Mann in Rom, welcher es gewagt hat, ſeinen Fluch gegen das erhabene Haupt unſres Königs zu ſchleudern, als das heilige Oberhaupt der Chriſtenheit anzuerkennen. Das iſt es


