Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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Du kannſt es beweiſen, daß dieſe Howards Verräther ſind? Du kannſt es beweiſen, daß ſie nach meiner Krone trachten?

Ich hoffe es zu können, ſagte Douglas. Zwar ſind es keine großen, überführenden Thatſachen—

Oh, unterbrach ihn der König mit wildem Lachen, es bedarf keiner großen Thatſachen. Gieb mir nur einen kleinen Faden in die Hand, und ich will daraus einen Strick machen, der ſtark genug ſein ſoll, den Vater und den Sohn zu gleicher Zeit an den Galgen empor zu ziehen.

Oh, für den Sohn giebt es der Beweiſe genug, ſagte der Graf lächelnd, und was den Vater anbetrifft, ſo will ich Euer Majeſtät für ihn einige Ankläger ſtellen, die wohl gewichtig genug ſein werden, auch den Herzog auf das Blutgerüſt zu bringen. Erlaubt Ihr mir, daß ich ſie Euch ſogleich bringe?

Ja, bringt ſie, bringt ſie! rief der König. Jede Minute iſt koſtbar, welche die Hochverräther früher ihrer Strafe entgegen führen kann.

Graf Douglas ſchritt der Thür zu, welche er öff⸗ nete. Drei verſchleierte Frauengeſtalten traten ſchwei⸗ gend ein und verneigten ſich ehrfurchtsvoll.

Ach, flüſterte der König mit einem grauſamen Lä⸗ cheln, indem er wieder in ſeinen Stuhl zurückſank, es ſind die drei Parzen, welche den Lebensfaden der Howards ſpinnen, und ihn hoffentlich jetzt abreißen wollen. Ich will ihnen die Scheere dazu reichen, und wenn ſie nicht ſcharf genug iſt, ſo will ich ihnen mit meinen eigenen königlichen Händen behülflich ſein, den Faden zu zerreißen.

Sire, ſagte Graf Douglas, indem auf einen Wink von ihm die drei Frauen ſich entſchleierten, Sire, die