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leuchtete aus ſeinen Augen, daß ſelbſt der König davon überraſcht ward.
Oh, ſagte er mißmuthig, Ihr nennt Euch meinen Freund und Ihr ſeid heiter, Douglas, während Ener Fönig ein armer Gefangener iſt, den die Gicht mit ehernen Banden an dieſen Stuhl feſſelt.
Ihr werdet geneſen, mein König, und aus dieſer Gefangenſchaft werdet Ihr hervorgehen als der glän⸗ zende und leuchtende Sieger, welcher mit ſeiner gott⸗ begnadigten Erſcheinung alle ſeine Feinde in den Staub tritt, welcher trinmphirt über alle Die, welche wider ihn ſind und ihren König verrathen möchten!
Es giebt alſo ſolche Verräther, welche ihren König bedrohen? fragte Heinrich mit finſterm Stirnrunzeln.
Ja, es giebt ſolche Verräther!
Nenne ſie mir! ſagte der König zitternd vor lei⸗ denſchaftlicher Ungeduld. Nenne ſie mir, damit mein Arm ſie zermalme und meine ſtrafende Gerechtigkeit die Häupter der Schuldigen ereile!
Es iſt überflüſſig ſie zu nennen, denn Ihr, König Heinrich, der Weiſe und Allwiſſende, Ihr kennt ihre Namen. 5
Und indem ſich Graf Douglas dichter an das Ohr des Königs neigte, fuhr er fort: König Heinrich, ich habe wohl ein Recht, mich Euren treueſten und ergebenſten Diener zu nennen, denn ich habe in Euren Gedanken geleſen. Ich habe den edlen Schmerz ver⸗ ſtanden, welcher Euer Herz durchwühlte und den Schlaf von Euren Augen und den Frieden aus Eurer Seele verſcheuchte. Ihr ſaht den Feind, welcher im Dun⸗ keln ſchlich, Ihr hörtet das leiſe Ziſchen der Schlange, welche ihren Giftſtachel nach Eurer Ferſe züngelte. Aber Ihr wart ſo ſehr der edle und unerſchrockene


