Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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ſeine Wege, nicht die unſern führt. Ihr werdet das noch lernen müſſen, armes Kind!

Aber ich will es nicht! rief Eliſabeth, mit dem ganzen Trotz eines Kindes auf den Boden ſtampfend. Ich will nicht ewig und immerdar das Opferlamm eines fremden Willens ſein, und das Schickſal ſelbſt ſoll mich nicht zu ſeiner Sclavin machen können!

Nun, wir werden ja ſehen, ſagte Katharina lä⸗ chelnd. Wir wollen es wenigſtens dies Mal verſu⸗ chen, gegen das Schickſal zu kämpfen, und ich werde Euch beiſtehen, wenn ich es vermag.

Und ich werde Euch dafür lieben, wie meine Mutter und meine Schweſter zugleich, rief Eliſabeth, indem ſie ſich mit Innigkeit in Katharina's Arme warf. Ja, ich werde Euch dafür lieben, und ich werde Gott bitten, daß er mir eines Tages Gelegenheit giebt, Euch meine Dankbarkeit zu beweiſen, und Euch Eure Großmuth und Güte zu lohnen!

III.

Intriguen.

Seit einigen Tagen hatte das Fußleiden des Kö⸗ nigs ſich verſchlimmert, und zu ſeinem Zorn und Schmerz bannte es ihn als einen Gefangenen an ollſtuhl.

Es war daher ſehr natürlich, daß der König finſter

ur d mißmuthig war und die Blitze ſeines Zornes auf

Alle diejenigen ſchlenderte, welche des traurigen Vor⸗