Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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mungen für Eure Zukunft und ſetzt Euch einen Hof⸗ ſtaat und ein Jahrgeld feſt, wie es einer königlichen Prinzeſſin würdig iſt.

Oh, was kümmern mich dieſe Dinge! rief Eliſa⸗ beth fröhlich. Das geht meinen Haushofmeiſter an, und er möge ſich darnach richten.

Aber da iſt noch ein anderer Paragraph, welcher Euch mehr intereſſiren wird, ſagte Katharina mit einem feinen Lächeln, denn er iſt eine neue und vollſtändige Ehrenerklärung für meine ſtolze und ehrgeizige Eliſa⸗ beth. Erinnert Ihr Euch noch der Antwort, welche Euer Vater dem König von Frankreich gegeben, als dieſer für ſeinen Dauphin um Eure Hand geworben?

Ob ich mich ihrer erinnere! rief Eliſabeth mit ſchnell verdüſterten Zügen. König Heinrich ſagte, Anna Boulen's Tochter ſei nicht würdig, die Hand eines königlichen Prinzen zu empfangen.

Nun denn, Eliſabeth, damit Eure Ehrenerklärung vollſtändig ſei, hat der König, indem er Euch Eure rechtmäßigen Titel und Ehren verleiht, feſtgeſetzt, daß Ihr nur einem ebenbürtigen Gemahl Euch vermählen, nur einem königlichen Prinzen die Hand reichen dürft, wenn Ihr Eure Rechte auf die Thronfolge Euch be⸗ wahren wollt! Oh gewiß, es konnte keinen voll⸗ ſtändigern Widerruf Eurer früheren Beleidigung geben, und daß der König darein willigte, dies zu thun, das verdankt Ihr der beredtſamen Fürſprache eines treuen und zuverläſſigen Freundes, das verdankt Ihr John Heywood.

John Heywood! rief Eliſabeth mit bitterem Toue. Oh, ich danke Euch, Königin, daß Ihr es nicht wart, welche meinen Vater zu dieſem Ausſpruche beſtimmt. John Heywood hat es gethan, und Ihr nennt ihn meinen Freund? Ihr ſagt, daß er uns Beiden ein