Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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ohne Glauben, obwohl er damit coquettire, die Quelle und der Hort alles Glaubens zu ſein.

Wenn er das geſagt hat und Ihr hörtet es, ſeid Ihr verpflichtet, es dem König anzuzeigen, wenn Ihr nicht ſelber zur Hochverrätherin werden wollt, rief die junge Herzogin feierlich.

Und habt Ihr nicht bemerkt, daß der Herzog ſeit einiger Zeit daſſelbe Wappen führt, wie der König? fragte die Herzogin von Norfolk. Oh, ſeinem ſtolzen und rhrgeizigen Sinn genügt es nicht, der erſte Die⸗ ner dieſes Landes zu ſein, er ſtrebt darnach, ſein Herr und König zu ſein.

Sagt das dem König und ſchon morgen fällt des Hochverräthers Haupt. Der König iſt eiferſüchtig auf ſein Königthum, wie es nur je ein Weib auf ihren Liebſten war. Sagt ihm, daß der Herzog ſein Wap⸗ pen trägt, und ſein Verderben iſt gewiß.

Ich werde es ihm ſagen, Tochter.

Des Vaters ſind wir gewiß, aber was haben wir für den Sohn? zewiß, 4 ir

Ein ſicheres und unfehlbares Mittel, das ihn ſo gewiß in die Ewigkeit befördern ſoll, als des Jägers leine Kugel den ſtolzeſten Hirſch tödtet. Heinrich liebt die Königin, und ich werde dem König den Beweis davon liefern, ſagte die junge Herzogin.

Gehen wir alſo zum König! rief Arabella un⸗ geſtüm.

Niicht doch! Das würde Aufſehen machen und könnte leicht unſern ganzen Plan vereiteln, ſagte die Herzogin von Richmond. Laßt uns zuerſt mit Graf Douglas ſprechen und ſeine Rathſchläge hören. Kommt, jede Minute iſt koſtbar! Wir ſind es unſerer Frauen⸗