Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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empfinde, und daß mein Stolz ſich nicht beugen läßt. Er will mich vergeſſen, ſagte er, oh ich werde ihn zwingen, an mich zu denken, und wär's auch nur, um mich zu verwünſchen!

Mit haſtigem Schritt durcheilte ſie die glänzenden Gemächer, welche die Freigebigkeit ihres Geliebten ſo prächtig ausgeſtattet, und ging hinunter zu dem bereit ſtehenden Wagen.

Zur Herzogin von Northumberland! ſagte ſie dem am Schlag ſtehenden Lakaien, indem ſie in den Wa⸗ gen ſtieg.

Der Diener ſah ſie erſtaunt und fragend an.

Zum Herzog von Northumberland, nicht wahr Mylady?

Niicht doch, zur Herzogin! rief ſie ſtirnrunzelnd, indem ſie ſich in die Kiſſen zurücklehnte.

Nach kurzer Zeit hielt der Wagen vor dem Palais der Herzogin, und Miß Holland trat mit ſtolzem Schritt und gebieteriſchen Mienen durch das Portal ein.

Melden Sie mich ſofort der Herzogin! befahl ſie dem herbeieilenden Lakaien. 3 Ihren Namen, Mylady? Miß Arabella Holland.

Der Diener fuhr zurück und ſtarrte ſie entſetzt an. Miß Arabella Holland? Und Sie befehlen, daß ich Sie der Herzogin melde?

Ein verächtliches Lächeln umſpielte einen Moment die ſchmalen Lippen der ſchönen Miß. Ich ſehe, Ihr kennt mich, ſagte ſie, und es nimmt Euch ein wenig Wunder, mich hier zu ſehen. Wundert Euch immer⸗

hin, utar Freund, nur führt mich ſofort zur Her⸗ zogin