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darauf vorbereitet. Ich habe Ihr die Mittel zur Rettung in die Hand gegeben!
Werdet Ihr endlich jetzt ſprechen? rief der König, zitternd vor Ungeduld und Wuth. Werdet Ihr uns endlich ſagen, wo Ihr in jener Nacht geweſen?
Ich werde es ſagen! rief Katharina, ſich kühn und entſchloſſen wieder erhebend. Wehe aber Denen, welche mich dazu getrieben! Denn ich ſage es Euch zuvor, aus der Angeklagten wird eine Anklägerin werden, welche Gerechtigkeit fordert, wenn nicht vor dem Throne des Königs von England, doch vor dem Throne des Herrn aller Könige!— König Heinrich von England, Ihr fragt mich, wohin ich in jener Nacht mit John Heywood gegangen? Ich könnte vielleicht als Eure Königin und Gemahlin fordern, daß Ihr mir dieſe Frage nicht vor ſo viel Zeugen, ſondern in der Stille unſres Gemaches gethan, aber Ihr ſuchtet die Oeffent⸗ lichkeit, und ich ſcheue ſie nicht! Nun, ſo hört denn die Wahrheit, Ihr Alle!— In jener Nacht vom Montag auf den Dienſtag war ich nicht in meinem Schlafgemach, weil ich eine ernſte und heilige Pflicht zu erfüllen hatte, weil eine Sterbende zu mir gerufen hatte um Hülfe und Erbarmen! Wollt Ihr wiſſen, mein Herr und Gemahl, wer dieſe Sterbende war? Es war Marie Askew! 3
Marie Askew! rief der König erſtaunt, und ſein Antlitz zeigte einen minder zornigen Ausdruck.
Marie Askew! murmelten die Andern, und John Heywood ſah es ſehr wohl, wie Erzbiſchof Gardiner's Stirn ſich verfinſterte und wie der Kanzler Wriothesly erbleichte und die Augen niederſchlug. 3
Ja, ich war bei Marie Askew! fuhr die Königin fort. Bei Marie Askew, welche die frommen und weiſen Herren dort drüben verurtheilt hatten, nicht ſo


