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Aber in dieſem Augenblick erhob ſich der König und hielt mit einer gebieteriſchen Geberde die Hand der Königin zurück.
Erlaubt, Mylady, ſagte er mit vor Zorn zitternder Stimme. Erlaubt, daß ich dieſe Schleife erſt betrachte und mich überzeuge, ob ſie würdig genug iſt, dem edlen Lord jals einziger Lohn dargereicht zu werden! Laßt mich dieſe Schleife ſehen!
Katharine blickte ihm erſtaunt in das von Leiden⸗ ſchaft und Wuth zuckende Angeſicht, aber ſie reichte ihm ohne Zögern die Schleife dar.
Wir ſind verloren! murmelte Graf Surrey, wäh⸗ rend Graf Douglas und Gardiner mit triumphirenden Blicken einander anſahen, und Jane Douglas in ihrem zitternden Herzen Gebete der Angſt und des Entſetzens murmelte, kaum die ſchadenfrohen und triumphi⸗ renden Worte vernehmend, welche die Herzogin von Richmond in ihr Ohr flüſterte.
Der König hielt die Schleife in der Hand und betrachtete ſie. Aber ſeine Hände zitterten ſo ſehr, daß er nicht im Stande war, die Agraffe, welche ſie zuſammen hielt, abzulöſen.
Er reichte ſie daher John Heywood dar. Dieſe Diamanten ſind ſchlecht, ſagte er mit kurzem, trocknem Ton. WMache die Agraffe los, Narr, wir wollen ſie durch dieſe Nadel hier erſetzen. Dann wird das Ge⸗ ſchenk für den Grafen doppelten Werth gewinnen, denn es wird ihm zugleich von mir und der Königin kommen.
Wie gnädig Du heute biſt, ſagte John Heywood lächelnd. So gnädig, wie die Katze, welche noch ein wenig mit der Maus ſchäkert, bevor ſie dieſelbe ver⸗ ſchlingt.


