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zuvor ſelber in den Kaſten geworfen, und zeigte ſie der Königin.
Seht, ſie iſt zugleich geſchmackvoll und koſtbar, deun eine Agraffe von Brillanten hält ſie in der Mitte zuſammen. Erlaubt Ihr, daß ich dieſe Schleife an Eure Schulter befeſtige, und wollt Ihr ſie dem Grafen Surrey geben?
Ja, Jane! Ich werde ſie ihm geben, weil Du es wünſcheſt. Aber, arme Jane, was gewinnſt Du da⸗ durch, daß ich es thue?
Jedenfalls doch ein freundliches Lächeln, Königin.
Und das iſt Dir genug? Liebſt Du ihn denn ſo ſehr?
Ja, ich liebe ihn! ſagte Jane Douglas mit einem ſchmerzlichen Seufzer, indem ſie die chleife an die Achſel der Königin befeſtigte.
Und jetzt, Jane, gehe und melde dem Ober⸗Cere⸗ monienmeiſter, daß ich bereit bin, ſodald der König es wünſcht, mich in die Gallerie zu begeben.
Lady Jane wandte ſich, um das Zimmer zu ver⸗ laſſen. Aber ſchon auf der Schwelle kehrte ſie noch einmal zurück.
Verzeiht, Königin, daß ich es wage, noch eine Bitte an Euch zu richten. Indeſſen habt Ihr mich Puts zu ſehr die edle und treue Freundin früherer
age wiederfinden laſſen, als daß ich nicht an dieſe noch eine Bitte wagen ſollte.
Nun, was iſt es, arme Jane? Ich habe mein Geheimniß nicht der Königin, ſon⸗
dern Katharina Parr, meiner Jugendfreundin anver⸗ traut, wird ſie es bewahren und Niemand meine
Schmach und meine Demüthigung verrathen?


