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dienſt der Tapferkeit ſo hoch geehrt, nun, ehrt auch das Verdienſt des Geiſtes! Ihr habt in Seymour
den Krieger geehrt, ehrt nun in Howard den Dichter
und den Menſchen!
Ich will es thun, ſagte Katharina, indem ſie mit einem reizenden Lächeln in Jane's tieferglühtes, be⸗ geiſtertes Antlitz ſchauete. Ich will es thun, Jane, aber unter einer Bedingung!
Und dieſe Bedingung iſt?
Katharina legte ihren Arm um Jane's Nacken und
og ſie näher an ihr Herz. Daß Du mir eingeſtehſt,
u liebſt Henry Howard, den Du ſo begeiſtert und glühend zu vertheidigen weißt.
Lady Jane zuckte in ſich zuſammen und lehnte einen Moment ihr Haupt ermattet an die Schulter der Kö⸗ nigin.
Nun, fragte dieſe, geſtehſt Du's ein? Willſt Du's bekennen, daß Dein ſtolzes, kaltes Herz ſich endlich für überwunden und beſiegt erklären muß?.
Ja, ich geſtehe es ein, rief Lady Jane, indem ſie ſich mit einer leidenſchaftlichen Heftigkeit zu Katharinens Füßen niederwarf. Ja, ich liebe ihn, ich bete ihn an.
cch weiß, daß es eine verſchmähte, unglückſelige Liebe iſt, aber was wollt Ihr, mein Herz iſt mächtiger als alles Andere. Ich liebe ihn, er iſt mein Gott und mein Herr, ich bete ihn an, wie meinen Heiland und Herrn. Königin, Ihr wißt jetzt mein ganzes Geheim⸗ niß, verrathet mich, wenn Ihr wollt! Sagt’s meinem Vater, wenn Ihr wünſcht, daß er mir fluchen ſoll, ſagt's Henry Howard, wenn es Euch Feliſſter zu hören, wie Kand verhöhnt. Denn Er, Königin, Er liebt mich ni


