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Eurem ganzen Hofe ein Zeichen Eurer Huld. Mein Gott, es iſt den Fürſten ſo leicht gemacht, die Men⸗ ſchen zu beglücken und die Unglücklichen zu tröſten. Ein Lächeln, ein freundliches Wort, ein Druck der Hand genügt dazu. Ein Band, das Ihr an Eurem Kleide tragt, macht Den, welchem Ihr es reicht, ſtolz und glücklich und hebt ihn hoch empor über alle An⸗ dern. Und bedenkt es wohl, Königin, ich ſpreche nicht für den Grafen Surrey, ich denke mehr an Euch! Wenn Ihr den Muth habt, öffentlich, und trotz der Ungnade, mit welcher König Heinrich die Howards
bedroht, ihnen dennoch gerecht zu ſein, und ihr Ver⸗ dienſt wie das der Andern anzuerkennen, glaubt mir, wenn Ihr das thut, wird dieſe ganze mächtige Partei, welche Euch jetzt feindlich iſt, überwunden und beſiegt zu Euren Füßen niederfallen; Ihr werdet endlich die allmächtige und allgeliebte Königin von England ſein, und gleich den Ketzern werden auch die Papiſten Euch ihre Herrin und Beſchützerin nennen. Ueberlegt nicht mehr! Laßt Euer edles und großmüthiges Herz wal⸗ ten! Der tückiſche Zufall hat Henry Howard in den Staub geworfen, reicht ihm Eure Hand, Königin, damit er ſich wieder erhebe und ſtolz und ſtrahlend, wie er immer war, wieder an Eurem Hofe da ſtehe. Henry Howard verdient es wohl, daß Ihr ihm gnädig ſeid. Groß und ſtrahlend wie ein Stern leuchtet er empor über allen Männern, und Keiner iſt, der ſagen kann, er ſei klüger oder tapferer, weiſer oder gelehrter, edler oder größer als der edle, der erhabene Surrey. Ganz England hallt wieder von ſeinem Ruhm. Die Frauen wiederholen ſich mit Begeiſterung ſeine ſchö⸗ nen Sonnette und Liebeslieder, die Gelehrten ſind ſtolz darauf, ihn ihresgleichen zu nennen, und die Krieger ſprechen mit Bewunderung von ſeinen Waffenthaten. — Seid alſo gerecht, Königin! Ihr habt das Ver⸗
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