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Er ſah, wie der Boßf Douglas jetzt dem Erzbiſchof Gardiner ein Zeichen gab, und wie dieſer es ſchnell erwiederte.
Gleichſam zufällig verließen Beide jetzt die Grup⸗
pen, in welchen ſie eben geplaudert hatten, und nä⸗ herten ſich einander, umher ſpähend nach einem Orte, wo ſie unbemerkt und abgeſondert von den Uebrigen ſich unterreden konnten. In allen Fenſterniſchen ſtan⸗ den plaudernde und lachende Gruppen, nur dieſes eine Fenſter, hinter deſſen Vorhang John Heywood ſich verborgen hielt, war leer.
Dahin alſo wandten ſich Graf Douglas und der Erzbiſchof.
Werden wir heute unſer Ziel erreichen? fragte Gardiner leiſe.
Wir werden mit Gottes gnädigem Beiſtand alle unſere Feinde heute vernichten. Das Schwert hängt ſchon über ihren Häuptern, und bald wird es hernie⸗ derfallen und uns von ihnen befreien, ſagte Graf Douglas feierlich.. 5
Ihr ſeid alſo deſſen gewiß? fragte Gardiner, und ein Ausdruck grauſamer Freude flog über ſein tückiſches fahles Angeſicht. Aber ſagt mir, wie kommt es, daß der Erzbiſchof Cranmer nicht hier iſt?
Er iſt krank und mußte deshalb in Lambeth bleiben.
Möge dieſe Krankheit die Vorläuferin ſeines Todes fehne murmelte der Erzbiſchof mit frommem Hände⸗ alten.
So wird es ſein, Hochwürden, Gott wird ſeine Feinde vernichten und uns ſegnen. Cranmer iſt an⸗ geklagt, und der König wird i unerbittlich richten.
Und die Königin?


