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leumdungen das Ohr des Königs belagert hat, bis er ſein Ziel erreicht und mich verdrängt ete.
Es iſt wahr, der König rief Dich von der Armee zurück, aber es geſchah, um Dir eine der erſten Stellen an ſeinem Hofe zu geben, um Dich zum Ober⸗ kammerherrn der Königin zu ernennen.
Henry Howard erbebte und ſchwieg. Es iſt wahr, murmelte er dann, ich verdanke dem Könige dieſe Stelle.
Und dann, fuhr die Herzogin arglos fort, dann glaube ich auch nicht, daß Lord Hertford die Schuld an Deiner Zurückberufung trägt. Um Dir dies zu beweiſen, hat er dem Könige und— auch mir einen Antrag gemacht, der Dir und der ganzen Welt ein Zeugniß geben ſoll, wie ſehr Lord Hertford es für eine Ehre erachtet, den Howards, und vor allen Din⸗ gen Dir, durch die heiligſten Bande verwandt zu ſein.
Ach, dieſer edle, großmüthige Lord, rief Henry Howard mit einem bittern Lachen. Da es mit den Lorbeeren nicht recht vorwärts gehen will, verſucht er's mit den Myrthen; da er keine Schlachten ge⸗ winnen kann, will er Ehen ſtiften. Nun, laß hören, Schweſter, was hat er vorzuſchlagen?
Eine Doppelheirath, Henry! Er bittet für ſeinen Bruder Thomas Seymour, um meine Hand, voraus⸗ ietzt daß Du ſeine Schweſter, Lady Margaretha, zu
Deiner Gemahlin wählſt.
Nimmermehr! rief der Graf. Nie wird Henry Howard ſeine Hand einer Tochter dieſes Hauſes reichen, nie ſich ſo weit erniedrigen, eine Seymour zu ſeiner Gemahlin zu erheben. Das iſt gut genug für einen König, nicht für einen Howard!
Bruder, Du läſterſt den König!
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