Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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deſſelben Gottes martern will! Oh komm, komm, ich will Dich retten! Ich, die Königin! Gieb mir die Hand! Folge mir aus dieſem Kerker! Ich weiß einen Weg, der Dich von hier fort führt, und ich werde Dich ſo lange in meinen eigenen Zimmern berbeigen, bis Du Deine Flucht ungefährdet fortſetzen annſt.

Nein, nein, Königin, nicht Ihr ſollt ſie bei Euch verbergen! ſagte John Heywood. Ihr habt mich be⸗ gnadigt, Euer Vertrauter ſein zu dürfen, gönnt mir nun auch einen Antheil an Eurem edlen Werk! Nicht bei Euch ſoll Marie Askew eine Zuflucht finden, ſondern bei mir. Oh kommt, Marie, folgt Euren Freunden! Das Leben iſt es, welches Euch ruft, welches Euch die Pforten öffnet und Euch mit tau⸗ ſend Namen zu ſich rufen will! Hört Ihr ſie nicht, all' dieſe ſüßen und lockenden Stimmen, ſeht Ihr ſie nicht, all; dieſe edlen, lächelnden Geſichter, wie ſie Euch grüßen und winken? Marie Askew, es iſt der edle Gemahl, der Euch ruft! Ihr kennt ihn noch nicht, aber er wartet auf Euch, da draußen in der Welt! Marie Askew, es ſind Eure Kinder, welche nach Euch ihre zarten Arme ausſtrecken. Ihr habt ſie noch nicht geboren, aber die Liebe hält ſie in ihren Armen und wird ſie Euch entgegen führen. Es iſt das Weib und die Mutter, welche die Welt noch von Dir zu fordern hat, Marie. Du darfſt Dich dem heiligen Beruf, den Gott Dir gegeben hat, nicht ent⸗ ziehen! Komm alſo, und folge uns, folge Deiner Königin, welche das Recht hat, ihrer Unterthanin zu gebieten. Folge dem Freunde, welcher ſchwört, daß er über Dir wachen, und Dich beſchützen wird wie ein Vater!

Vater im Himmel, beſchütze mich! rief Marie As⸗