Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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mich todt zu ärgern, damit aus Dir ein lachender Erbe werde. Nein, nein, es iſt vorbei! Ich gehe nicht zum Friedensrichter, und ich zerreiße mein Te⸗ ſtament!.

Ach, ſie zerreißt ihr Teſtament! heulte Hodge. Und alſo habe ich mich umſonſt gequält, umſonſt das ſchauderhafte Glück ertragen, von dieſem alten Uhu geliebt zu werden! Oh, oh, ſie will kein Teſtament machen, und Hodge wird der jämmerliche Kerl bleiben, der er immer war! b

Gammer Gurton lachte höhniſch. Ach, Du ſiehſt alſo endlich ein, welch ein erbärmlicher Wicht Du biſt, und wie ſehr ſich eine noble und hübſche Perſon, wie ich es bin, herabläßt, wenn ſie ſich entſchließt, ein ſolches Unkraut aufzuleſen und zu ihrem Mann zu machen!

Ja, ja, ich ſehe es ein! ſagte Hodge weinerlich. Und ich bitte Euch, leſt mich auf, und nehmt mich, und vor allen Dingen macht Euer Teſtament!

Nein, ich will Dich nicht nehmen, und ich will nicht mein Teſtament machen! Es iſt vorbei, ſage ich Dir, und Du kannſt jetzt immerhin zu Tib gehen, welche Dich ſo zärtlich gerufen hat. Aber zuerſt gieb mir meine Nähnadel wieder, Du Elſter Du! Gieb her meine Nähnadel, welche Du mir geſtohlen haſt, jetzt nützt ſie Dir nichts mehr, denn es iſt nicht nöthig, daß ich ausgehe, damit Du zu Tib gehen kannſt. Wir haben nichts mehr mit einander zu theilen, und Du kannſt gehen, wohin Du willſt. Meine Näh⸗ nadel, ſage ich, meine Nähnadel, oder ich hänge Dich als Vogelſcheuche auf meinem Erbſenfeld aus, daß die Spatzen vor Angſt davon fliegen ſollen. Meine Näh⸗ nadel, oder—

Sie hob die geballte Fauſt drohend gegen ihn em⸗